Betriebliche Kollektivversicherung

Betriebliche Kollektivversicherung meint ein betriebliches Vorsorgemanagement mittels einer Lebensversicherung.

 

 Mitarbeiter Ihres Unternehmens sowie im Betrieb angestellte Familienmitglieder können bis zu 10 Prozent der Gehaltssumme lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei als Prämie einzahlen. Die  Beiträge in die Vorsorge sind steuerlich absetzbar.

Freiwillige Eigenerläge der Mitarbeiter erhöhen das Pensionskapital zusätzlich und sind bis zur Höhe der Arbeitgeberbeiträge zulässig.

 

Versteuert wird mit den dann geltenden Einkommenssteuersätzen erst in der Pension, hat also aufschiebende Wirkung und den Effekt, dass in der Pension voraussichtlich ein geringerer Steuersatz als im Aktivbezug zur Anwendung kommt.

 

Das angesammelte Kapital wird als lebenslange Zusatzrente oder – im Fall von frühzeitiger Berufsunfähigkeit – optional als Versicherungsleistung aus einer Berufsunfähigkeitspension ausbezahlt. Da auch ein Versicherungsschutz für den Ablebensfall des Begünstigten inkludiert werden kann, sind Hinterbliebenen ebenfalls abgesichert.

 

Welche Gruppen von Mitarbeitern in die Vorsorge einbezogen werden und mit welcher Beitragshöhe, entscheidet der Unternehmer. Die Versicherung übernimmt Veranlagung und Verwaltung der Beiträge und zahlt die Zusatzpension für die Mitarbeiter an diese direkt aus.

 

Im Vergleich zu Pensionskassen bietet die betriebliche Kollektivversicherung den Vorteil eines garantierten Wertzuwachses, jährliche unverfallbare Gewinnzuteilungen und auch eine garantierte Rentenleistung in der Pensionsphase.

 

Diese Gestaltung punktet mit Sicherheit durch Zinsgarantie und geringem Aktienanteil, während die Pensionskassen mit höheren Ertragschancen locken. Bei einer Entscheidung für die Pensionskassen steht der Ertragsmöglichkeit in jedem Fall ein höheres Veranlagungsrisiko gegenüber. Neben der Risikobereitschaft wird also die Wahl des Produktes von der Altersstruktur der Unternehmerinnen und Belegschaft abhängen.