Rentenleistungen aus Versicherungen

Die Prämien unterliegen auch hier einer 4%-igen Versicherungssteuer.

 Steuerschuldner der Versicherungssteuer ist der Versicherungsnehmer (mit Wohnsitz in Österreich). Der Versicherer bzw. ein Bevollmächtigter haftet für die Steuer. Er hat die Steuer für Rechnung des Versicherungsnehmers zu entrichten.

Befreiungen von dieser Steuer haben lediglich ausländische Kunden, zumeist mit Diplomatenstatus oder ähnlichen Vergünstigungen.

 

Die Rente ist eine zumindest temporär wiederkehrende Leistung, die an den Versicherungsnehmer ausbezahlt wird. 

 

Die Versicherungen unterscheiden in der versicherungsmathematischen Kalkulation zwischen bei Tod des VN verfallbaren Renten, laufzeitdefinierte garantierte Renten sowie Übergangsrenten. 

Je nach Gestaltung wird die mathematische Wahrscheinlichket des Ablebens über die zugrunde gelegten Sterbetafeln kalkuliert und daraus ein Garantieversprechen sowie/ oder eine vorgezogene Bonusrente dargestellt. 

 

NUR die Garantierente kann im direkten Vergleich die Kalkulation und Kostenentnahmen aufdecken, da die Bonusdeklaration keine Verpflichtung zur Leistung auslöst.

 

Vorteil - Nachteil einer Rentenversicherung 

 

Bei betrieblicher Nutzung einer Rentenversicherung kann diese dazu dienen, eine Leistungszusage auch tatsächlich ohne finanziellem Risiko zu erfüllen. Hier gibt es allerdings die Alternativen einer Barwertabfindung oder des Übertrages in eine Pensionskasse.

 

Zu den Vorteilen einer Rentenversicherung zählt, dass die Veranlagung konservativ und daher als sicher angesehen werden kann. Es kommt damit zu einer vorab transparenten monatlichen Auszahlung, die auch das "Risiko" der Langlebigkeit abdeckt. Die "Jupi Heesters" unter Ihnen sollten daher ernsthaft überlegen, zu einer Rentenversicherung zu greifen. Es wird damit ab dem Start der Versicherung ein klarer Finanzplan möglich und das bei steuerlichem Vorteil.

 

Nachteil ist der, dass das Kapital den Erben (ausser bei Übergangsrenten) nicht verfügbar ist. Selbst bei plötzlichem Kapitalbedarf ist kein Zugriff mehr möglich - ein entsprechender Liquiditätspolster ist daher unerlässlich.

Da bekanntlich nicht jeder das Alter von Heesters erreicht, gibt es statistisch für Sie auch die Möglichkeit, die zweite Rentenzahlung nicht mehr genießen zu können - das freut dann die Versicherung, bei Ihren Erben wäre ich mir dabei nicht sicher.

 

Bei Rentenverträgen sollte man daher mehr als deutlich auf die Nachteile aufmerksam machen, um hier keine bösen Überraschungen zu erleben. Eine Option dabei ist es, eine Reihe an Rentenversicherungen zu verknüpfen - wie das funktionieren kann, bin ich gerne bereit, in einem persönlichen Gespräch darzustellen.

 

 

steuerliche Behandlung der Leistungen

 

Rentenleistungen bleiben solange steuerfrei, als sie den kapitalisierten Rentenanspruch nicht übersteigen. Sie werden dann mit dem Normalsatz besteuert. Der Rentenanspruch wird dabei gemäß BewG kapitalisiert.

Eine Sonderform der Rente ist eine Verbindungsrente -das sind Renten, die an das Ableben mehrer Personen geknüpft sind: Bei der Berechung des Barwertfaktors gelangt auch der Verbindungsfaktor äxy zur Anwendung, der die statistische Überlebenswahrscheinlichkeit der kombinierten Lebenserwartung für beide Personen zum Ausdruck bringt. Da durch die Generationenverschiebung in Kombination mit möglichen Altersunterscheiden eine Vielzahl von Verbindungsfaktoren entstehen können, wurde im Erlass des Bundesministerium für Finanzen vom 17. 12. 2003, GZ 08 0104/2 - IV/8/03 auf deren Darstellung verzichtet.

 

Barwertberechnung einer Rente gem. BMF

 

Sollten Sie einen Barwert einer Rente kalkulieren müssen, so finden Sie im nachstehenden Link eine Möglichkeit, diesen zu kalkulieren.

 

BARWERTRECHNER