motorbezogene Steuer bei KFZ

Kfz Steuer - Motorbezogene Versicherungssteuer

 

Die Höhe der Steuer ist gesetzlich geregelt.

Die Einhebung der motorbezogenen Versicherungssteuer - oft besser bekannt als "Kfz-Steuer" - wurde von den Behörden auf die Versicherungsunternehmen übertragen.

 

Die Steuersätze betragen für Jahreszahler je Monat:

  • bei Krafträdern EUR 0,02
  • bei anderen Kraftfahrzeugen, die der Steuer unterliegen, EUR 0,55 je Kilowatt der um 24 KW verringerten Motorleistung, mindestens aber EUR 5,5 EUR -, höchstens EUR 60,-
  • dieser Höchstbetrag gilt aber nicht für PKW und Kombi
  • für mit einem Fremdzündungsmotor ausgestattete PKW und Kombi mit einer ländischen Erstzulassung vor 1987 gibt es weiterhin den Zuschlag von 20%, wenn die vorgeschriebenen Abgasgrenzwerte nicht erfüllt werden (kein weisses Pickerl).

 

Bei unterjähriger Zahlung sind Zuschläge zu berechnen:

  • Bei halbjährlicher Zahlung 6%, bei vierteljährlicher Zahlung 8%, bei monatlicher Zahlung 10%

 

Steuerbefreiung für Privatpersonen

Fahrzeuggruppen, die von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit sind:

 

  • Invalidenkraftfahrzeuge
  • Elektrofahrzeuge
  • Krafträder mit einem Hubraum bis 100 cm³
  • Kraftfahrzeuge, deren Kennzeichen hinterlegt sind (mindestens 45 Tage Hinterlegedauer)
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen

 

Voraussetzungen für die Steuerbefreiung wegen einer Körperbehinderung

  • Abgabenerklärung beim Versicherer abgeben
  • Nachweis der Körperbehinderung 

 

Auszug aus § 29b StVO Absatz 4 erster Satz:
"Die Behörde hat Personen, die dauernd stark gehbehindert sind, auf deren Ansuchen einen Ausweis über diesen Umstand auszufolgen....." (Behörde meint hier die Bezirkshauptmannschaft oder Bundespolizeidirektion).