Was sagt der Trend und was die Vergangenheit?

Der langfristige Chart im nachstehenden Bild gibt leider keine Auskunft darüber wann nun eine Korrektur kommen wird und lässt in gewohnter Weise Zeit für Interpretation.

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Diese Entwicklung aus 1870 bis jetzt zeigt aber deutlich, dass es grundsätzlich mit den Aktien in einer langfristigen Betrachtung nach oben geht - komme was da wolle.

Dass sich aber aus diesem Bild auch ableiten lässt, dass da was komme, was man tendenziell eher nicht wolle scheint auch irgendwie logisch. 

Die Frage ist nur wann sich das Ende der Aktieneuphorie abzeichnet. Oder anders gefragt, ob sich der Kapitalmarkt der Nationalstaaten und Banken wieder auf ein normales und stabiles Maß einpendelt und damit wieder die Flucht in Aktien reduziert. Dabei wird es wohl auch die Frage sein, ob es nationalstaatliche und supranationalstaatliche Alternativen zur Problemverschiebung durch Geldmengenerweiterung gibt, denn dieses Geld wird auch weiterhin den Aktienmarkt befeuern und damit die Gegenbewegung sehr schmerzlich werden lassen.

 

Noch ist vielleicht nicht die Zeit des Fürchtens gekommen, aber ich würde mal meinen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit keine fünf Jahre dauern wird, bis wir wieder in allen Medien das Drama des schwarzen Montag, Dienstag ... oder Freitag live erleben werden.

 

Keine schönen aber vermutlich realistische Aussichten. Abgesehen davon bleibt uns danach die Gewissheit, dass es auch wieder nach einem Crash bergauf geht....

 

 

 

 

 Quelle Chart: J. LFM, Business Insider

 

 

 

 

 

 

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