Ein gefährliches Volksbegehren der Schweiz zum Thema Goldreserven

Am 30. November 2014 entscheidet das Wahlvolk der Schweiz über ein Referendum, welches begehrt, dass die schweizer Goldreserven ins Land geholt werden müssen und der Franken mit einem weit höheren Goldbestand zu decken ist.

Der Nationalbankpräsident Thomas Jordan warnt seine Landsleute vor der Annahme dieses Begehrens und es bleibt zu hoffen, dass auch tatsächlich diese Idee abgelehnt wird.

Da die Schweiz in Ihrer Behandlung von Volksbegehren sehr transparent vorgeht, finden Sie hier die Links zu den Befürwortern wie auch zu den Gegnern dieser Forderung.

Parlamentsinformation

Informationen Pro Initiative

gute Argumente gegen die Initiative

 

Die von der schweizer Nationalbank (SNB) festgesetzte Währungsbarriere von 1,20 zum Euro könnte damit schwer zu halten sein und die Handlungsfreiheit der SNB würde stark beeinträchtigt.

Da nahezu alle Parteien und Verbände geschossen gegen dieses Ansinnen kämpfen, bleibt abzuwarten, ob die Vernunft oder der Trotz siegt. 

Im Fall des Gelingens dieser Initiative wäre jedenfalls den Goldspekulanten und Währungsakrobaten sehr geholfen. Der schweizer Franken würde wohl die Barriere brechen und somit der Wirtschaftsleistung der Schweiz massiv schaden.

Unter einer solchen Entwicklung würden sicher, zumindest kurz bis mittelfristig, alle Schuldner in Österreich zu leiden haben, die nach wie vor Ihre Finanzierungen in CHF halten.

Langfristig wäre dies aber ein schweizer Schuß ins Knie und so bleibt zu hoffen, dass das die Mehrheit der Schweizer auch so erkennen.

 

 

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