Davos - positive Ausblicke für Europa

In Davos trifft sich die Elite aus Politik und Wirtschaft, um über die Zukunft zu debattieren.

 

Papst Franziskus richtet den rund 2500 Topmanagern und Politikern  eine Botschaft aus, die nicht ungehört bleiben sollte. Er apelliert hier Verantwortung zu übernehmen und für Wohlstand und vor allem eine gerechte Verteilung dessen zu sorgen. 

 

Die Hilfsorganisation Oxfam liefert dazu einleuchtende Zahlen die für sich sprechen: die 85 reichsten Menschen besitzen so viel die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit. Ein Zeichen von Feudalismus des Kapitals.

 

Der Tenor der Entscheidungsträger ist eine erleichterte und positive Grundstimmung für die Zukunft Europas. Dass Deutschland dabei spitzenreiter ist, fällt jedem auf,  eine Umfrage des Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC), liefert einen beachtlichen Anstieg der positiven Einschätzungen der Wirtschaftselite. Von den 1344 Befragten in 68 Ländern zeigten sich 44 Prozent sehr zuversichtlich, dass sich die Lage der Weltwirtschaft bessern werde - vor einem Jahr lag der Wert bei 28 Prozent. Insbesondere in Westeuropa nahm der Optimismus zu.

 

Trotz des Optimismus bleibt das Erkennen der Problemfelder - diese sind die Verschuldungen und vor allem die Arbeitslosigkeit, denn diese führt vor allem auch bei der Jugend zu weitreichenden Problemen. Der Weg aus der Krise, die noch nicht überwunden ist, führt also zwangsläufig über das Management dieser Probleme.

 

Bleibt zu hoffen, dass hier die entsprechenden Anreize gesetzt werden, um nicht weiter der ungleichen Verteilung von Reichtum in die Hände zu spielen, sondern Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen - und das zum Wohle möglichst vieler!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0