EZB hält den Zinssatz für angemessen

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) belässt den Leitzins bei 0,75 Prozent, dem historisch tiefsten Stand dieser Vorgabe.

Spekulationen, diesen Zinssatz nochmals zu reduzieren, erfüllten sich also nicht. Dennoch gibt es für die Banken genug Geld, um sich hier in einer vielleicht falschen Sicherheit zu wiegen und damit Probleme lediglich zu verschleppen.

Von dieser Geldversorgung soll die Wirtschaft profitieren und vielleicht tut sie das auch. Sicher ist aber auch, dass die Taktik des billigen Geldes auch die amerikanische FED und auch die japanische - politisch geführte - Zentralbank spielen.

Monopoly-Geld, bei dem ich mich frage, wo es her kommt und wer es am Ende wieder haben möchte? 

 

Weil es so viel davon gibt , profitieren aktuell die Börsen von dieser Liquidität. Ob und wie sich hier ein Schuldenabbau und eine Rückführung der Geldmenge machen lassen soll, ohne eine eventuell aufkeimende Konjunktur nicht doch abzuwürgen, darüber gibt es unterschiedlichste Expertenmeinungen.

So unterschiedlich wie die Expertenmeinungen auch sind, so finden sich auch zu allen möglichen Anlageklassen Empfehlungen.

 

Ausnahmen in dem Kreis der Optimisten finden sich vielleicht bei den Anleihemärkten klassischer und bonitätsstarker Wirtschaften, denn hier scheint es Konsens zu geben, dass man diese allmählich meiden sollte.

Aus dieser Erkenntnis abgeleitet sollte man auch auf jene mahnenden Stimmen hören, die einer Entwicklungsdarstellung eines Deckungsstockes von klassischen Versicherungen höchst skeptisch gegenüber stehen.

Das wird auch stimmen, denn vereinfacht ausgedrückt: Wie soll aus überwiegend Anleihen

in einer Versicherung eine Performance geschöpft werden, wenn diese selbst nicht viel zu erwarten lassen. Erschwerend kommt in diesem Beispiel noch dazu, dass die Versicherungskosten auch nicht zu knapp bemessen sind! 

 

Meine Meinung dazu wäre die, dass man am ehesten mit klassischen Versicherungen aktuell Gewinn machen kann, wenn man die Finger davon lässt und sich auf die Suche nach Alternativen macht ....

 

 

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