Das Ende der "Goldenen Zeiten"?

Gold gilt als Fluchtwährung, als Krisenwährung und ist so sicher, wie das die anderen wollen. Es ist aber nicht alles Gold was glänzt und so sind auch die Prognosen von Goldman Sachs wohl interessant, aber vermutlich nicht das goldgelbe vom Ei.


Goldman Sachs senken ihre Drei-Monatsprognosen von 1.825 USD auf 1.615 USD. Bei der Erwartung zur Sechs-Monats-Prognose gibt es eine Änderung von 1.805 auf 1.600 US-Dollar und der Ausblick auf 12 Monate  ändert sich von 1.800 auf 1.550 US-Dollar. Goldman Sachs vermutet bei Gold eine jüngst übertriebene Entwicklung, zeige aber die Nervosität des Marktes und die damit verbundene Problematik. Beachtliche Abflüssen bei Gold-ETFs zeigen dies, denn Anleger haben soviel Kapital abgezogen wie seit Januar 2011 nicht mehr.

es gibt aber auch eine Reihe an Optimisten
Marktteilnehmer wie Hedgefonds und Banken haben durchaus auch andere Meinungen, denn in der Vergangenheit zeigten sich widerholte male "Rücksetzer", die den Aufwärtstrend nocht brechen konnten. 2008 wurde die Goldpreisentwicklung ebenfalls kontroversiell gesehen, und das bei einem Unzenpreis von fast 1.000 der dann auf knapp 700 US-Dollar zurück kam. Nach einer "Verschnaufpause" war es ab September 2009 wieder bei der 1.000-Dollar-Marke.

Der Goldpreis reduzierte sich seit Jahresanfang um fünf Prozent und natürlich weiss niemand, wohin es geht.

 

Angesichts der weiterhin im Markt offensichtlichen Unsicherheit und der nahezu einzigen Möglichkeit die hohen Schuldenberge über Inflation zu reduzieren, zähle ich mich hier eher zu den Goldpreisoptimisten, obgleich auch mehrheitlich andere Anlageinstrumente einen vielleicht besseren Inflationsschutz bieten, als dies die goldene Ware ermöglichen kann.

 

Aber vielleicht behaupte ich - so wie die "wahren Gold-Experten" -  in einem Jahr das komplette Gegenteil!

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